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Almuth von Below-Neufeldt: Drittmittel und Stiftungsprofessuren sind für die Forschung ein Gewinn

Hannover. Die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Almuth von Below-Neufeldt, macht sich für Drittmittel und Stiftungsprofessuren an niedersächsischen Hochschulen stark. „Das ist ein Gewinn für die Forschung und keine Bedrohung für die Forschungsfreiheit, wie viele glauben“, sagt von Below-Neufeldt als Reaktion auf einen heute veröffentlichten Artikel in der Braunschweiger Zeitung. Sie warnt vor der ständigen Panikmache angesichts starker Partner aus der Wirtschaft an den Hochschulen. „Was wäre verkehrt, wenn endlich zum Beispiel die effiziente Speicherkapazität für E-Mobile erfunden wäre, wenn es eine Speichertechnologie für erzeugte Windenergie gäbe? Die Wirtschaft hat größtes Interesse an Innovationen“, so die FDP-Politikerin.

Wer glaube, dass nur der Staat für Forschungsgelder aufkommen solle, nehme der Wissenschaft die Innovationskraft. „Nur weil der Staat das Steueraufkommen verwaltet, ist er nicht der Trendsetter für Wissen, Wissenstransfer und neue Produkte“, sagt von Below-Neufeldt. Es gelte also die Forschungsfreiheit weiter zu stärken und Anreize zu schaffen, in Forschung und Lehre zu investieren. Leider aber verhindere die niedersächsische Landesregierung genau das. Von Below-Neufeldt: „Anstatt die Hochschulfreiheit zu stärken, macht Rot-Grün den Hochschulen immer engere Vorgaben in der Hochschulorganisation.“

Hintergrund: Die Braunschweiger Zeitung berichtet heute darüber, dass zahlreiche Hochschulen immer mehr Drittmittel einwerben müssen. Dabei wird in Frage gestellt, ob die bestehenden Regeln und Gesetze dabei den einzelnen Wissenschaftler ausreichend vor äußeren Einflüssen, etwa durch enge Beziehungen zu Unternehmen, schützen.

 

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