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Almuth von Below-Neufeldt: Eigentumsrechte in der Kunst für blühende Kunstlandschaft – FDP-Fraktion besorgt über Kulturgutschutzgesetz

Hannover. Die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Almuth von Below-Neufeldt, befürchtet viele Nachteile für Künstler, Sammler und Kunsthändler in Niedersachsen durch das geplante Kulturgutschutzgesetz des Bundes. „Die Große Koalition plant ein Gesetz zum Schutz der Kultur, bewirkt aber enteignungsgleiche Eingriffe und Wertverfall für die Kunst. Künftig könnte die niedersächsische Kulturministerin Kunstwerke ab einem Wert von 2.500 Euro als Kulturgut einstufen und einziehen. Auch Ausfuhrbeschränkungen sind Teil des Gesetzesvorhabens und würden den internationalen Markt für deutsche Künstler und Sammler de facto versperren“, beklagt die FDP-Kulturexpertin. Die FDP-Fraktion wird in einer Anfrage nähere Informationen von der Landesregierung erfragen. Von Below-Neufeldt:  „Nur ein Kunstmarkt, der Eigentumsrechte schützt, sichert den Künstlern bestmögliche Chancen auf eine wirtschaftliche Existenzgrundlage. Freiheit ist die Voraussetzung für eine blühende Kunst- und Kulturlandschaft in Niedersachsen.“ Das letzte, was unsere Künstler brauchten, sind staatliche Konfiszierungen. Renommierte deutsche Gegenwartskünstler wie etwa Baselitz haben bereits ihre Kunstwerke aus Museen abgezogen.

Hintergrund: Die Anfrage der FDP-Fraktion finden Sie hier.

 

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