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Almuth von Below-Neufeldt: Landesregierung schickt Experten des nifbe in Hängepartie – Nichtstun schadet und schafft Fakten

Hannover. Die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Almuth von Below-Neufeldt, kritisiert die weiter andauernde Hängepartie für die Beschäftigten des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe). Die SPD hat auch heute im Wissenschaftsausschuss keine neuen Lösungen präsentiert. „Es ist unverantwortlich, die vielen Experten beim NifBe mit einer solchen Unsicherheit in die Sommerpause gehen zu lassen“, so von Below-Neufeldt. Deshalb tagt der Ausschuss in der nächsten Woche erneut.

Das NifBe sei ein deutschlandweit und sogar international anerkanntes Leuchtturm-Projekt. Das Institut habe gewachsene Strukturen, die regionale Besonderheiten und die dortige Expertise besonders berücksichtigt und einbindet. „Das macht seine besondere Stärke aus und ist Teil der Erfolgsgeschichte“, sagte die FDP-Abgeordnete. Das Problem sei, dass zum Ende des Jahres die Verträge der Beschäftigten auslaufen, deshalb sind sie wegen der Ankündigung der Landesregierung derzeit in einer „unzumutbaren Hängepartie“. „Die für die Beschäftigten unsichere Situation darf nicht dazu führen, dass die Experten des Netzwerkes verloren gehen“, warnte von Below-Neufeldt.

„Die Landesregierung bleibt bislang ein neues oder besseres Konzept für das NifBe schuldig“, so von Below-Neufeldt. Sie betonte abschließend: „Sie verweist derzeit lediglich auf die eigene Pressearbeit – das ist aber keine belastbare Entscheidungsgrundlage für Betroffenen!“

Hintergrund: Das nifbe leistet seit 2008 wichtige Forschungsarbeit zum Thema frühkindliche Bildung und Entwicklung. Rot-Grün will eine Neuorganisation des Instituts. Am Donnerstag wurde das Thema in einer Sondersitzung des Wissenschaftsausschusses beraten.

 

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