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Almuth von Below-Neufeldt: nifbe nicht zerschlagen sondern weiterentwickeln – Hängepartie muss dringend beendet werden

Hannover. Die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Almuth von Below-Neufeldt, warnt vor der Zerschlagung des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe). Die frühkindliche Bildung und Forschung müsse vielmehr weiterentwickelt werden. „Das nifbe ist ein Juwel und eine erfolgreiche Marke. Es ist unverzichtbar“, sagte von Below-Neufeldt. Gerade wegen der rasanten Weiterentwicklung der Gesellschaft seien das nifbe und seine wissenschaftliche Expertise gefragt. „Kinder suchen sich ihre Eltern nicht aus und haben mit dem nifbe eine starke Säule, beste Bildungsangebote bereits im frühkindlichen Alter zu erhalten“, so die FDP-Politikerin.

In jeder Region kämen mithilfe des Instituts neue Forschungsergebnisse zum Wohl der Kinder, zur besten Bildung der jungen Generation, an. Eine Zerschlagung des nifbe käme deshalb einer Aufkündigung frühkindlicher Bildung gleich, so von Below-Neufeldt. Zudem bedeuteten die Überlegungen zur Zerschlagung eine Hängepartie für alle Beschäftigten des Instituts, da die Verträge zum Ende des Jahres auslaufen. Von Below-Neufeldt: „Es gilt heute, den Braindrain aus dem Netzwerk nifbe zu verhindern. Was Rot-Grün hier macht ist unverantwortlich. Zumindest die SPD ist im kurzen Gras angekommen. Schmecken kann ihr das nicht.“

Hintergrund: Das nifbe leistet seit 2008 wichtige Forschungsarbeit zum Thema frühkindliche Bildung und Entwicklung. Rot-Grün will eine Neuorganisation des Instituts. Am Montag fand zu dem Thema eine Anhörung im Wissenschaftsausschuss statt.

 

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