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Almuth von Below-Neufeldt: Verborgene Schätze in den Museen müssen gesichert werden – FDP-Fraktion bringt Antrag ein

Hannover. Die FDP-Fraktion setzt sich für den Erhalt verborgener Schätze in den niedersächsischen Museen ein. Etwa 90 Prozent der Bestände seien in Lagern untergebracht, nur der geringste Teil werde präsentiert, erklärt die kulturpolitische Sprecherin, Almuth von Below-Neufeldt. In zahlreichen Museen sind die gelagerten Objekte aber bereits restaurierungsbedürftig oder vom Verfall bedroht. Sie lagern etwa in Räumlichkeiten, die zu ganz anderen Zwecken gebaut wurden oder möglicherweise die Rahmenbedingungen zur Lagerung nicht optimal sind. „Wir wollen diese verborgenen Schätze erhalten“, sagt von Below-Neufeldt.

In einem Entschließungsantrag fordert die Fraktion die Landesregierung unter anderem auf, die Situation der Depots in den Museen zu erheben. Zudem sollen die Rahmenbedingungen für die Lagerung verbessert und Empfehlungen für die Annahme neuer Objekte entwickelt werden. „Auch über das Konzept eines Zentralmagazins könnte nachgedacht werden“, sagt von Below-Neufeldt.

Parallel zu dem Antrag setzt sich die Fraktion dafür ein, eine Anhörung im Ausschuss durchzuführen, um Sachverstand von außen einzuholen. Zudem soll eine Anfrage klären, wie die Situation der Depots in Niedersachsen ist. In einem Brief an die anderen Fraktionskollegen hat sich von Below-Neufeldt zusammen mit ihrem Fraktionskollegen Christian Grascha zudem für eine Wiederauflage des Investitionsprogramms für kleine Museen stark gemacht. Von Below-Neufeldt: „Von diesem Programm haben 2012 und 2013 über 100 Einrichtungen profitiert. Diese Erfolgsgeschichte müssen wir fortsetzen.“

Hintergrund: Den Entschließungsantrag der Fraktion finden Sie hier. Er wurde am Montagnachmittag  erstmals im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur beraten.

 

 

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