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Björn Försterling: Auf Worte endlich auch Taten folgen lassen – Schulsozialarbeit flächendeckend ermöglichen

Hannover. Die FDP-Fraktion fordert endlich eine umfassende Neuregelung der Sozialarbeit an den niedersächsischen Schulen. Nicht erst durch die jetzt nach Niedersachsen kommenden möglicherweise zahlreichen traumatisierten Flüchtlingskinder sei der Bedarf groß, sagte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling. „Das Problem wird aber sicher auch nicht kleiner. Und die Landesregierung hat immer noch kein schlüssiges Konzept für die Fortführung der Schulsozialarbeit. Es bleibt weiter nur bei Lippenbekenntnissen“, kritisierte Försterling.

So habe Kultusministerin Frauke Heiligenstadt mehrfach im Landtag und auch vor Ort an den Schulen den Ausbau der schulischen Sozialarbeit versprochen. Einen flächendeckenden Ausbau hatte sie jedoch immer offen gelassen. Nun zeigt aber der Haushaltsentwurf für das Jahr 2016, dass die Landesregierung keinen Ausbau der Schulsozialarbeit vorsieht. „Wieder einmal zeigt sich, dass Rot-Grün sich nicht an die Versprechen im Wahlkampf erinnern kann. Schulsozialarbeit ist der nächste Wahlbetrug von Rot-Grün“, sagte Försterling.

Die FDP-Fraktion bringt deshalb einen umfassenden Entschließungsantrag (siehe Anhang) in den Landtag ein, in dem der Ausbau der Schulsozialarbeit gefordert wird, so dass spätestens 2017 jede weiterführende Schule in Niedersachsen mindestens über einen Sozialarbeiter verfügt. Försterling: „Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Beitrag für die persönliche, berufliche und soziale Entwicklung unserer Kinder. Sie muss endlich entsprechend ausgebaut werden.“

Hintergrund:  In ihrem Antrag fordert die FDP-Fraktion, in den Jahren 2016 und 2017 Mittel für jeweils 250 zusätzliche Schulsozialarbeiter bereitzustellen. Im Rahmen des so genannten Bildungs- und Teilhabepaketes hatten die Kommunen in Niedersachsen zusätzliches Geld vom Bund erhalten. Damit wurden schätzungsweise etwa 300 Schulsozialarbeiter in Niedersachsen finanziert. Seit diesem Jahr stehen aus dem Programm allerdings keine Mittel mehr zur Verfügung. Diese sollen laut FDP-Antrag vom Land kompensiert werden.

 

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