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Björn Försterling: Erst denken, dann handeln – Kultusministerin sollte diese Devise endlich beherzigen

Hannover. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, wundert sich die von Kultusministerin Heiligenstadt vorgestellte Studie zur inklusiven Schule. Er frage sich, wofür es noch eine Studie brauche, wenn bereits alle Fakten geschaffen seien. „Diese Studie hätte viel früher kommen müssen“, so der FDP-Politiker.

Schließlich sei zunächst im Koalitionsvertrag die Abschaffung sämtlicher Förderschulen vereinbart worden.

Erst nach und nach ruderte die Ministerin dann zurück, um schließlich nach eineinhalb Jahren Elternprotesten die Abschaffung der Förderschule Sprache auch rückgängig zu machen. Försterling: „Und jetzt erst schaut sich die Ministerin erst an, ob Inklusion in Niedersachsen überhaupt läuft? Die Kultusministerin sollte sich einmal mehr an die Devise halten: erst denken, dann handeln.“

Hintergrund: Seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 haben in Niedersachsen Eltern von Kindern mit Förderbedarf Anspruch darauf, dass ihr Kind an einer normalen Schule unterrichtet wird. In einer Studie will die Universität Hannover ermitteln, wo es noch Verbesserungsbedarf bei der Weiterentwicklung gibt. Kultusministerin Heiligenstadt sollte die Studie am Montagnachmittag vorstellen.

 

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