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Björn Försterling: Keine neuen Ideen zur Bergung des Asse-Atommülls – BfS sollte an Taten gemessen werden

Hannover. Der Wolfenbütteler FDP-Abgeordnete, Björn Försterling, blickt skeptisch auf die neuen Vorschläge des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) für eine schnellere Bergung des Asse-Atommülls. „Ich erkenne hier keine neuen Ideen. Die Punkte wurden schon seit Jahren vorgeschlagen und bisher immer abgelehnt“, sagte Försterling. Das BfS hatte am Mittwoch vorgeschlagen, dass die sogenannte Erkundungsphase, in der die Kammern geöffnet und geborgen werden, verkürzt werden soll. Damit werde das Verfahren beschleunigt, so das Bundesamt.

Försterling betonte, dass auf die Ankündigungen nun auch tatsächlich Taten folgen müssten. „Daran sollte das BfS gemessen werden. Bislang ist aber nicht erkennbar, dass das Verfahren irgendwie beschleunigt werden kann.“

Hintergrund: Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Asse-GmbH haben am Mittwoch in Remlingen (Kreis Wolfenbüttel) konkrete Vorschläge vorgelegt, wie die Bergung der Asse-Abfälle beschleunigt werden könnte. Demnach soll die so genannte Faktenerhebung nun deutlich verkürzt werden. In der Asse lagern 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Müll. Sie sollen nach derzeitigem Planungsstand frühestens 2033 geborgen werden. 

 

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