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Björn Försterling: Klassenfahrten bleiben weiterhin teures Privatvergnügen für Lehrer

Hannover. Auch mit dem ab November in Kraft tretenden neuen Erlass bleiben Klassenfahrten nach Ansicht des FDP-Bildungspolitikers Björn Försterling in Niedersachsen ein teures Privatvergnügen für Lehrer. „Lehrer zahlen auch weiterhin bei Klassenfahrten drauf. Damit sind sie im Vergleich zu anderen Landesbeamten schlechter gestellt“, sagte Försterling. So erhalten Lehrer künftig 50 Prozent der allgemeinen Dienstreisekosten. „Wer allein auf Dienstreise geht, bekommt 100 Prozent. Wer mit einer Schulklasse auf Dienstreise geht, bekommt 50 Prozent. Wahrscheinlich denkt die Ministerin: Der Dank der Kinder sollte genug sein“, so der FDP-Politiker.

Der FDP-Politiker kritisierte aber vor allem, dass sich die Ministerin erst nach langem Zögern und nach intensivem Druck von außen zu der jetzt vorgelegten Minimallösung durchringen konnte. Auch bei der Erhöhung des Schulbudgets habe Heiligenstadt erst nachträglich ihren Kurs korrigiert und von der eigentlichen Kürzung im Budget Abstand genommen. Försterling: „Heiligenstadt wird ständig zurückgepfiffen. Diese Ministerin ist schon lange nicht mehr tragbar. Die Schulen können ihr nicht vertrauen.“

Hintergrund: Zum 1. November tritt der neue niedersächsische Schulfahrtenerlass in Kraft. Damit erhalten die Lehrer künftig höhere Erstattungen bei Übernachtungs- und Reisekosten.  

 

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