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Björn Försterling: Kooperationsverbot für Energieunternehmen ist Engstirnigkeit – Rot-Grün unterscheidet in gute und schlechte Wirtschaft

Hannover. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, kritisiert das Verbot für Kooperationen von Energieunternehmen mit niedersächsischen Schulen. „Das Verbot des Ministeriums zeugt von Engstirnigkeit. Kooperationen zwischen Schulen und der Wirtschaft sind wichtig“, sagt Försterling. Gerade der Fall des Verdener Domgymnasiums zeige, dass die Schüler von der Kooperation profitieren. Es sei für ihn zudem unverständlich, wie das Ministerium zu der Einschätzung kommt, dass Lehrkräfte nicht genügend aufgepasst haben, ob Unterrichtsinhalte durch die Mitgestaltung von Unterrichtsmaterialien beeinflusst wurden. „Daran sieht man erneut, wie sehr das Ministerium den Lehrern in diesem Land vertraut“, sagte er.

Für Rot-Grün zähle nur die Unterscheidung in gute und schlechte Wirtschaftszweige.  „Das sollen die Kinder von Anfang an eingetrichtert bekommen.“ Der FDP-Politiker kritisierte im Zusammenhang mit dem Kooperationsverbot auch die Verteilung eines Fleischatlasses an den Schulen, in der der Verzehr von Fleisch geradezu verteufelt wird. Dieser wiederum werde von der Landesregierung befürwortet. „Das führt dazu, dass Kinder von Landwirten sich mittlerweile als Tierquäler von Mitschülern bezeichnen lassen müssen“, sagt Försterling.

Hintergrund: Das Kultusministerium hat fünf niedersächsischen Gymnasien verboten, eine Kooperation mit Energieunternehmen fortzusetzen. Grundlage ist laut Ministerium die Anti-Korruptions-Richtlinie des Landes.

 

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