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Christian Grascha: Niedersachsen für Gründer zunehmend unattraktiv – Gründerkultur muss endlich angemessen gefördert werden

Hannover. Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Christian Grascha, zeigt sich angesichts der Ergebnisse des aktuellen Deutschen Startup Monitors alarmiert. „Niedersachsen wird zusehends zu einem der Schlusslichter, was die deutsche Startup-Szene angeht. Bereits 2014 hatten nur 4 % der Startups ihren Hauptsitz in Niedersachsen, in diesem Jahr sind es sogar nur noch 3,3 %. Wenn ich mir anschaue, dass beispielsweise Berlin bei 31,1%, Bayern bei 16,7% und NRW bei 15,1% liegen, ist das ein echtes Armutszeugnis für Niedersachsen. Gründer finden hier ganz offensichtlich keine guten Bedingungen vor“, so Grascha. Dabei seien Unternehmensgründungen enorm wichtig für die Wirtschaft, da sie Dynamik, Innovationen und Wettbewerb fördern.

Grascha sieht die Landesregierung in der Pflicht, im Bereich der Gründerförderung deutlich mehr Engagement zu zeigen. „Meine Fraktion hat zu diesem Thema bereits im Mai einen sehr umfangreichen Antrag in den Landtag eingebracht, der zahlreiche Maßnahmen zur Förderung von Gründern vorsieht. Ich hoffe sehr, dass die Landesregierung die Zeichen der Zeit erkennt und hier endlich tätig wird“, erklärt Grascha. „Es geht dabei einerseits um das Fördern, andererseits aber auch darum, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. So sind zentrale Forderungen unseres Antrags beispielsweise ein bürokratiefreies erstes Jahr für Gründer und Steuervorteile für Investitionen in Startups. Außerdem fordern wir die Landesregierung auf, ein Förderkonzept für Hochschulen zu erarbeiten, damit diese einen Anreiz zur Gründerförderung erhalten“.

Hintergrund: Gestern wurde der 3. Deutsche Startup Monitor veröffentlicht. Initiatoren und Herausgeber sind der Bundesverband Deutscher Startups und die KPMG Deutschland. Niedersachsen schneidet bei den Ergebnissen im Bundesvergleich unterdurchschnittlich ab.

 

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