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FDP kritisiert Zwangs-Frauenquote für Aufsichtsräte Generalsekretär Hocker: Viel geredet, viel reglementiert, dennoch nichts erreicht

Hannover. Nach der staatlichen Festlegung von Löhnen und Mieten greift die Politik mit der verpflichtenden Frauenquote in Aufsichtsräten erneut in die unternehmerische Eigenverantwortung ein.

„Die Frauenquote hilft niemandem. Außer einem erheblichen bürokratischen Mehraufwand und Sanktionen für Unternehmen, welche die Quote nicht erfüllen können, wird durch den Beschluss der Großen Koalition nichts erreicht“, sagt der Generalsekretär der FDP Niedersachsen, Gero Hocker. „Die Politik scheint den Respekt vor Eigenverantwortung und Eigentum verloren zu haben. Es ist nicht Aufgabe der Bundesregierung, den Eigentümern und Arbeitnehmern eines Unternehmens vorzuschreiben, wen sie in das Kontrollorgan ihrer Firma zu wählen haben. Wir glauben, dass die Betroffenen dazu befähigt sind, dieses auch ohne oberlehrerhafte Nachhilfe aus dem Bundestag zu bewältigen. Bei der Frauenquote wurde viel geredet, viel reglementiert, dennoch nichts erreicht. Dieses Gesetz ist repräsentativ für die bisherige Leistung der Bundesregierung“, so Hocker weiter.

Die FDP Niedersachsen geht einen anderen Weg, um verantwortungsvolle Positionen mit Frauen besetzen zu können. „Wir haben in Niedersachsen in diesem Jahr ein Mentoring-Programm gestartet, welches interessierte und leistungsbereite Frauen fördert. Erfahrene Amts- und Mandatsträger unserer Partei bereiten die Teilnehmerinnen dieses Programms gezielt auf Führungspositionen in der FDP vor. Dieses Programm wird sehr gut angenommen, ganz ohne Zwangs- und Repressionsmaßnahmen“, führt Generalsekretär Hocker aus.

 

 

 

 

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