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FDP Niedersachsen kritisiert mangelnde Dialogbereitschaft der Landesregierung - Gero Hocker: Energiewende gelingt nur, wenn Betroffene ernst genommen werden

Hannover. Der Generalsekretär der FDP Niedersachsen hat bei einem Pressegespräch am heutigen Vormittag erneut großzügige Abstandsregelungen zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung gefordert. „Die Freien Demokraten fordern einen Abstand von mindestens des Zehnfachens der Nabenhöhe von Windenergieanlagen und Wohnhäusern. Ebenso fordern wir die Landesregierung dazu auf, die Bevölkerung über mögliche Gesundheitsgefahren durch Windkraftanlagen zu informieren“, sagte Hocker während des Gesprächs.

„In der Bevölkerung wächst der Widerstand gegen den Ausbau der Windkraft. Die Zahl der Bürgerinitiativen gegen den geplanten Ausbau wächst“, so der Generalsekretär. Unter Federführung Hockers haben es sich die Freien Demokraten in Niedersachsen zum Ziel gesetzt, die häufig identischen Forderungen der einzelnen Bürgerinitiativen zu bündeln und die Gründung eines Dachverbands zu initiieren. „In einem Flächenland wie Niedersachsen ist das persönliche Kennenlernen und der Austausch zwischen den einzelnen Initiativen häufig schwierig. Wir wollen dabei helfen, dass zwischen den Initiativen eine gute Vernetzung entsteht“, erklärte der Generalsekretär.

Hocker betonte bei dem Gespräch, dass es nicht um die Verhinderung des Ausbaus regenerativer Energien gehe. „In Zukunft wird auch Niedersachsen auf erneuerbare Energiequellen angewiesen sein. Die Landesregierung bringt die Energiewende aber durch mangelnde Dialogbereitschaft mit den Betroffenen in Gefahr. Es reicht nicht aus, bloß mit Lobby- und Spitzenverbänden zu sprechen. Der Erfolg dieses wichtigen Zukunftsprojekts hängt an der Bereitschaft der Menschen in unserem Lande, diese Wende mitzutragen. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, ihren berechtigten Sorgen Gehör zu verschaffen“, so Generalsekretär Hocker.

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