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Gero Hocker: EEG-Umlage steigt auf Rekordniveau – Stromkunden müssen für fehlenden Wettbewerb bezahlen

Hannover. Der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, betrachtet die Steigerung der EEG-Umlage auf Rekordniveau mit Sorge. „Wir haben früh vor Jubelmeldungen bei der geringen Absenkung gewarnt. Jetzt zeigt sich: die deutschen Stromkunden werden mehr denn je für die unwirtschaftliche Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom zahlen müssen“, so Hocker.

Für Hocker steht nun mehr als je zuvor fest, dass die EEG ein planwirtschaftlicher Fremdkörper in der sozialen Marktwirtschaft ist und ersatzlos abgeschafft werden muss. Es grenzt ihm zufolge an ökonomischen Amoklauf, in Zeiten schwächelnder Konjunktur Milliarden in unwirtschaftliche Stromerzeugung vorbei am tatsächlichen Bedarf zu stecken. Hocker: „Nur marktwirtschaftlicher Wettbewerb wird zu sinkenden Strompreisen führen. Nur der Emissionshandel kann den CO2-Ausstoß verringern. Milliarden-Umverteilungsprogramme wie das EEG helfen nur den Lobbyisten aber nicht den Stromkunden.“

Hintergrund: Nach einem Bericht des Handelsblattes steigt die EEG-Umlage voraussichtlich auf einen neuen Höchststand. Das belegen Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE), die der Zeitung vorlagen. Der BEE prognostiziert demnach für 2016 eine Umlage zwischen 6,2 und 6,5 Cent je Kilowattstunde Strom. Der Verband rechnet mit einem Mittelwert von 6,39 Cent, was einem Rekordhoch entspräche.

 

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