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Gero Hocker: Wenzel instrumentalisiert VW-Abgasaffäre für grüne industriefeindliche Ideologie – Alternativen zu Umweltzonen in Erwägung ziehen

Hannover. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, kritisiert den grünen Umweltminister für seine Äußerungen zu Umweltzonen und der VW-Abgasaffäre. „Die Grünen schlachten diese Affäre für ihre industrie- und autofeindliche Propaganda aus. Das ist für ein niedersächsisches Mitglied der Landesregierung schon bemerkenswert. Wenzel riskiert damit Arbeitsplätze in Niedersachsen“, sagte Hocker.

Gleichzeitig diskreditiere der grüne Minister den autofahrenden Verbraucher, wenn er nun die Frage aufwirft, welche Fahrzeuge künftig noch in Umweltzonen fahren dürfen. „Statt weiter grüne Klientelpolitik zu betreiben, die unschuldige Autofahrer in die Bredouille bringt, sollte endlich über Alternativen zur Umweltzone nachgedacht werden“, sagte Hocker. Dazu könnten etwa Verbesserungen bei Park-and-Ride-Anlagen, die Einführung von grünen Wellen in Innenstädten oder „fast-lanes“ für Fahrgemeinschaften nach US-amerikanischem Vorbild zählen.

Hintergrund: Der grüne Umweltminister Stefan Wenzel sagte der HAZ, dass er derzeit prüfe, ob die erhöhten Stickstoffoxidvorkommen in Städten mit einem erhöhten Ausstoß von Dieselfahrzeugen zusammenhänge. Wenn das so sei, habe das Folgen dafür, welche Autos künftig in die Städte fahren dürfen und welche nicht. Von solchen Regelungen könnten also künftig auch VW-Kunden mit manipulierten Dieselmotoren sein.

 

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