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Hermann Grupe: Gänsemonitoring ist Verzögerungstaktik – beratungsresistente Landesregierung muss Pläne beerdigen

Hannover. Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, lehnt das von SPD und Grünen geplante Gänsemonitoring scharf ab. „Die Landwirte im Rheiderland klagen über massive Schäden durch Gänsefraß auf ihren Feldern, und SPD und Grüne wollen erstmal eine dreijährige Beobachtungsphase beschließen. Zynischer kann man auf die Sorgen der Menschen nicht reagieren“, so der FDP-Agrarpolitiker und Landwirt. Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse lägen bereits vor. Experten sind sich Grupe zufolge einig, dass man gegen die Gänse vorgehen muss. Nur die Minister Wenzel und Meyer seien beratungsresistent. „Der Vorsitzende der Jägerschaft Aurich – ein Sozialdemokrat – nennt die von Rot-Grün geplante Verkürzung der Jagdzeit für Gänse ‚Irrsinn‘. Die betroffenen Landwirte in Ostfriesland wählen sogar drastischere Worte“, so Grupe. Beim Vor-Ort-Termin seien weder Minister noch Staatssekretärin erschienen und hätten die Bauern mit Volldampf vor den Kopf gestoßen. Grupe: „Alle, wirklich alle wissen, dass man gegen den Gänsefraß vorgehen muss. Alle, außer dieser beratungsresistenten und verbohrten Landesregierung.“ SPD und Grüne müssen Grupe zufolge ihre Pläne für ein dreijähriges Gänsemonitoring schnellstmöglich beerdigen.

 

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