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Hermann Grupe: Seriöse Untersuchung statt vorschnelles Verbot – Glyphosat ermöglicht bodenschonende Mulchsaat

Hannover. Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Hermann Grupe hält Kritik am Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat für überzogen. Bislang sei das Mittel vom Bundesinstitut für Risikobewertung als nicht krebserzeugend eingestuft worden, sagte Grupe am Dienstag im Landtag. „Selbst bei höchsten Überdosierungen gab es bislang keinen Nachweis des Übergangs von Glyphosat vom Futter in die Milch von Kühen“, sagte Grupe.

Der FDP-Politiker erinnerte daran, dass auch Landwirtschaftsminister Meyer auf eine Anfrage der FDP-Fraktion erklärt habe, die Frage eines Verbots von Glyphosat stelle sich der Landesregierung nicht. „Die pfluglose und bodenschonende Bodenbearbeitung wurde im vorliegenden Umfang erst durch den erhöhten Einsatz von Glyphosat möglich“, zitierte Grupe das Ministerium weiter. Er sprach sich für eine weitere wissenschaftliche Begleitung zu dem Thema aus. Beispielsweise seien die von Experten kritisch beurteilten POE-Tallowamine verzichtbar und durch unbedenkliche Begleitstoffe ersetzbar. „Wir brauchen aber eine seriöse Untersuchung und keine vorschnellen grün-ideologischen Verbote.“

Hintergrund: Die Grünen-Fraktion hatte am Dienstag in einer Aktuellen Stunde das Verbot des Pflanzenschutzmittels Glyphosat gefordert.

 

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