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Jan-Christoph Oetjen: Ausbildungsstau an der NABK jetzt abbauen – Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebs

Hannover. Nach der absehbaren Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebs an der Niedersächsischen Akademie für Brand und Katastrophenschutz (NABK) fordert der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen, einen Ausbau der Brandschutzausbildung. „Es ist gut, dass die Nutzung zur Flüchtlingsunterbringung nur kurzfristig war. Jetzt müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit die ausgefallenen Lehrgänge mit Ende des ersten Quartals 2016 nachgeholt sind“, sagte Oetjen. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Feuerwehren bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise dringend benötigt werden, dürften sie nicht dauerhaft unter der vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen leiden.

Oetjen betonte, dass auch ohne die Unterbringung Ausbildungskapazitäten an der NABK gefehlt hätten. „Schon vor der Belegung mit Flüchtlingen gab es einen hohen Ausbildungsstau“, sagte er. So beklagten bereits im Frühjahr Kommunen, dass wegen des fehlenden Personals an der NABK nicht genügend Lehrgänge angeboten werden. Von weit über 50 beantragten Lehrgängen erhielten die Kommunen laut Presseberichten lediglich sechs beziehungsweise sieben. Oetjen: „Ministerpräsident Weil steht jetzt in der Pflicht. Wir nehmen ihn beim Wort wenn er betont, wie wichtig die Ausbildung an der NABK ist. Hier muss er nun seinen Worten auch Taten folgen lassen und die Kapazitäten entsprechend anpassen lassen.“

Hintergrund: Ministerpräsident Stephan Weil hat heute auf Facebook angekündigt, dass in zwei Wochen die  Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz wieder ihrem eigentlichen Zweck zur Verfügung stehen wird. Dort waren durch das Land vorübergehend Flüchtlinge untergebracht worden.

 

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