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Jan-Christoph Oetjen: Großer Schritt auf dem Weg zu Olympia in Norddeutschland – Hamburger Spiele können Impulse geben

Hannover. Die FDP-Fraktion freut sich über die Empfehlung des DOSB-Präsidiums für Olympia in Hamburg. “Damit ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg für Olympia in Norddeutschland gemacht“, sagte der sportpolitische Sprecher, Jan-Christoph Oetjen. Auch niedersächsische Sportstätten könnten Teil der Hamburger Olympiabewerbung werden. Hamburg hat bereits im Fragenkatalog der ersten Bewerbungsphase die Nachhaltigkeit durch die Einbeziehung niedersächsischer Sportstätten betont. Niedersachsen verfügt unter anderem mit Garlstorf, Luhmühlen, Cuxhaven, Hannover, Wolfsburg und Braunschweig über hervorragende Sportstätten, die einer norddeutschen Olympiabewerbung mit dem Schwerpunkt Hamburg prima zu Gesicht stehen würden. Auf mehrere teure Neubauten könne so verzichtet werden und auch die Nachnutzung wäre sichergestellt.

“Für die Athleten, Trainer, Betreuer und Zuschauer der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 bietet Niedersachsen hervorragende Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten. Für den Breitensport zwischen Cuxhaven und Wolfsburg sind starke Impulse möglich. Wir erwarten von der Niedersächsischen Landesregierung, dass sie auf Hamburg mit konkreten Konzepten für die Einbeziehung niedersächsischer Sportstätten und Übernachtungskapazitäten zugeht”, so Oetjen. Voraussetzungen für die Hamburger Bewerbung blieben eine belastbare Kostenkalkulation und eine Mehrheit beim Bürgerentscheid im September für die Bewerbung. Oetjen: “Ein deutliches Votum der Bürger wäre auch ein starkes Mandat für die Verhandlungen Hamburgs mit dem IOC. Hamburg kann beweisen, dass die Olympiabewerbung und die Einhaltung der Schuldenbremse zusammenpassen”, so der FDP-Politiker.

Hintergrund: Am Montagabend hatte das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes entschieden, Hamburg ins Rennen um die Olympischen Spiele 2024 und 2028 zu schicken. Die Hansestadt setzte sich dabei gegen Berlin durch. Die Empfehlung muss am Samstag auf der Mitgliedersammlung in Frankfurt noch bestätigt werden. Als Rivalen stehen bislang die US-Stadt Boston und Rom fest. Das IOC entscheidet im Sommer 2017 über die Ausrichtung der Spiele 2024. 

 

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