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Jan-Christoph Oetjen: Wie sicher sind Zelte als Flüchtlingsunterkunft im Herbst und Winter?

Hannover. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen, sorgt sich um die Sicherheit von in Zelten untergebrachten Flüchtlingen während der Herbst- und Wintermonate. „Es ist am vergangenen Wochenende in Bremen bereits zum zweiten Mal zu so heftigen Sturmböen gekommen, dass mehr als 1000 Flüchtlinge aus ihren Zeltunterkünften evakuiert werden mussten. Die Beheizbarkeit der Zelte kann daher nicht das einzige Kriterium dafür sein, ob sie winterfest sind. Bei Stürmen, die ja bei uns im Norden durchaus vorkommen, scheinen Zelte nicht ausreichend Sicherheit zu bieten“, so Oetjen. Ziel müsse es sein, diesen Zustand schnellstmöglich zu beheben und möglichst alle Flüchtlinge in festen Quartieren unterzubringen.

Es sei klar, dass die Unterbringung eine große Herausforderung sei. Dennoch könne man sich jetzt nicht mit der aktuellen Situation zufrieden geben. „Es reicht nicht, 22 Grad Raumtemperatur zu gewährleisten. Der Faktor Sicherheit ist ebenso wichtig. Eine regelmäßige Evakuierung von so vielen Menschen ist zudem für Flüchtlinge als auch für die Behörden eine Belastung, die vermieden werden sollte“, erklärt Oetjen weiter. Um die aktuelle Situation in Niedersachsen zu klären und zu erfahren, wie die Landesregierung mit diesem Problem umgehen will, hat Oetjen eine parlamentarische Anfrage gestellt.

Hintergrund: Laut einer dpa-Meldung mussten am vergangenen Wochenende mehr als 1000 Flüchtlinge aufgrund von Sturmböen und Starkregen aus ihren Zeltunterkünften in Sicherheit gebracht werden und wurden vorübergehend in Schulen untergebracht. Dies war bereits der zweite Vorfall dieser Art.

 

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