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Jörg Bode: 188.000 Jobs in Gefahr – Reinvestitionsklausel bei Erbschaftssteuer nötig

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode, fordert die Landesregierung auf, die Pläne von Wolfgang Schäuble zur Reform der Erbschaftsteuer entgegen den Äußerungen von Finanzminister Schneider abzulehnen. „Bis 2018 sind in Niedersachsen mehrere tausend Firmen mit etwa 188.000 Arbeitsplätzen von Unternehmensnachfolge und Erbschaftsteuer betroffen. Schäuble will offenbar bei der Erbschaftsteuer ordentlich zulangen. Hundertausende Jobs in Niedersachsen dürfen nicht den Ausgabe- und Umverteilungswünschen der Ganz Großen Koalition aus Union, SPD und Grünen geopfert werden“, so der FDP-Fraktionsvize.

Man kann Bode zufolge nicht ständig beklagen, dass Unternehmen in Deutschland so wenig investieren und ihnen gleichzeitig mit massiver Belastung durch eine neue, harte Erbschaftsteuer drohen. Bode: „Wir brauchen eine Reinvestitionsklausel, damit die Erbschaftsteuer in der Höhe entfällt, in der innerhalb von zwei Jahren in produktives Betriebsvermögen investiert wird. Wer in Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit investiert, darf nicht durch die Hintertür via Erbschaftsteuer abkassiert werden.“

Hintergrund: Der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider hat sich für die geplante Reform der Erbschaftssteuer nach den Vorstellungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ausgesprochen.

 

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