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Jörg Bode: 188.000 Jobs in Niedersachsen bedroht – KMU müssen vollständig von Erbschaftssteuer befreit werden

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode, fordert Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) vollständig von der Erbschaftsteuer auszunehmen. „Die Erbschaftsteuerpläne der Großen Koalition bedrohen in den nächsten Jahren 188.000 Arbeitsplätze in Niedersachsen. SPD und Grüne in Niedersachsen wollen nur mehr Steuern einnehmen – Arbeitsplätze scheinen sie nicht zu interessieren. Die FDP-Fraktion fordert, dass alle Kleinen und Mittleren Unternehmen von der Erbschaftsteuer ausgenommen werden“, so der FDP-Fraktionsvize. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist Bode zufolge so kompliziert und bürokratisch, dass er von normalen Menschen nicht zu verstehen ist. Die Erbschaftsteuer werde so zu einem Konjunkturpaket für Steuerberater. Bode: „Der Ministerpräsident beklagt landauf landab, dass zu wenig investiert wird. Ich erwarte, dass er sich in Berlin dafür einsetzt, dass alle Kleinen und Mittleren Unternehmen von der Erbschaftsteuer ausgenommen werden.“ Die Landesregierung müsse sich Arbeitsplätze in Niedersachsen einsetzen. Die Erbschaftssteuer darf Bode zufolge nicht zum Jobkiller in Familienunternehmen werden.

Hintergrund: Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss die Erbschaftsteuer in Deutschland reformiert werden. Die Bundesregierung hat jüngst ihren Entwurf für die Reform vorgelegt.

 

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