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Jörg Bode: Freihandel ist wichtig für Wachstum und Beschäftigung in Niedersachsen

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode, fordert möglichst wenige Handelshemmnisse für niedersächsische Exporteure und Importeure. „Die Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada (TTIP und CETA) machen niedersächsischen Unternehmen die Arbeit leichter. Mehr Handel mit Nordamerika bedeutet mehr Wertschöpfung und mehr Arbeitsplätze in Niedersachsen“, erklärt der FDP-Fraktionsvize. Freier Handel sei für eine stark spezialisierte Volkswirtschaft wie die niedersächsische unverzichtbar. Es gibt Bode zufolge nur sehr wenige Gründe, warum man Unternehmen in Nordamerika und Niedersachsen daran hindern sollte, mehr waren und Dienstleistungen auszutauschen als bisher schon. Bode: „Angesichts einer zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Gesamtlage ist es geradezu fahrlässig, nicht alle Chancen zu nutzen, um Wachstum und Beschäftigung zu begünstigen. Man kann nicht einerseits arbeitslose Jugendliche in Südeuropa und Langzeitarbeitslose bei uns beklagen und gleichzeitig das kostenlose Wachstumsprogramm Freihandel ausschlagen.“

 

„Freihandelsgegner versündigen sich nicht nur an den wirtschaftlichen Interessen der Menschen in Niedersachsen; sie verkennen auch die zivilisatorische Wirkung des freien Warenverkehrs“, so Bode. Der Russlandkonflikt führe derzeit anschaulicher als uns lieb sein kann vor Augen, wie eng Handels- und Sicherheitspolitik verknüpft sind. Niemand kann Bode zufolge mit Sicherheit sagen, wie weit die Konfrontation Putins mit dem Westen mittlerweile schon wäre, wenn nicht existenzielle Handelsbeziehungen betroffen wären. Bode erinnert in diesem Zusammenhang an die Worte des Politikers und Ökonomen Frédéric Bastiat: „Wenn Waren nicht Grenzen überqueren, werden Soldaten es tun.“

 

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