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Jörg Bode: Warnschilder vor Blitzanlagen müssen wieder aufgebaut werden – Verkehrssicherheit geht vor

Hannover. Nach einem erneut schweren Unfall auf der Autobahn 2 hat der FDP-Fraktionsvize Jörg Bode den Wiederaufbau der Blitzer-Warnschilder gefordert. Bei dem Unfall am Sonntag waren drei Personen verletzt worden, weil ein Auto an einer Blitzeranlage stark abgebremst hatte. „Mit den Warnschildern hätte dies vielleicht vermieden werden können“, so Bode. Generell sei spontanes Abbremsen und anschließendes Beschleunigen für den Verkehrsfluss nicht förderlich. Mit den Schildern werde besser auf die Situation aufmerksam gemacht, so dass frühzeitig vom Gas gegangen werden kann und ein plötzliches Abbremsen überflüssig wird.

Bode kritisierte den amtierenden Wirtschaftsminister Olaf Lies für seine Entscheidung, die Schilder nach Amtsantritt abbauen zu lassen. „Nur weil dem SPD-Minister die Schilder, wie er damals verlautbaren ließ, „nicht gefallen“, riskiert er damit die Verkehrssicherheit und letztendlich auch Menschenleben. Vor diesen Monster-Blitzern muss unbedingt gewarnt werden.“

Hintergrund: Am Sonntagnachmittag war es auf der A2 bei Röhrse zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten gekommen, weil ein Auto an einer Blitzanlage plötzlich abgebremst hatte. Die Autobahn musste eineinhalb Stunden gesperrt werden. In den vergangenen Wochen war es mehrfach zu schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn 2 gekommen.

 

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