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Stefan Birkner: Erdkabel-Vorrang für Suedlink steigert Akzeptanz – Landesregierung muss endlich aktiv werden

Hannover.  Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Stefan Birkner, begrüßt die Ankündigung von TenneT SuedLink neu zu planen. „Der neue Vorrang von Erdkabel für die Stromleitung Suedlink macht diesen Schritt unumgänglich. Das stärkt die Akzeptanz des Projektes vor Ort“, sagte Birkner. Erst am Montag hatte sich der FDP-Politiker auf der Erdkabelbaustelle von TenneT in Emden über die Technologie genauer informiert. TenneT informierte am Dienstag über die Auswirkungen des  Beschlusses der großen Koalition zum Erdkabel-Vorrang für das Südlink-Projekt. Dabei machte das Unternehmen auch darauf aufmerksam, dass nun die Planung möglicher Trassenkorridore neu aufgesetzt werden müsse.

Birkner forderte für diese Neuplanung ein transparentes Vorgehen. „Insbesondere die zu Grunde liegenden Planungskriterien müssen frühzeitig offen gelegt und diskutiert werden“, forderte er. Insbesondere müsse sich die Landesregierung endlich wahrnehmbar engagieren und für die Realisierung von SuedLink werben. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Minister Wenzel sich bei diesem zentralen Projekt der Energiewende lediglich als Zuschauer versteht“, so Birkner.

Hintergrund: TenneT hat am Dienstag erklärt, dass für den von den Berliner Regierungsparteien beschlossenen Vorrang für die Erdkabel-Technologie beim Südlink die Trassenkorridore neu aufgesetzt werden müssen. 

 

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