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Tag der Deutschen Einheit - Generalsekretär Gero Hocker: Generalsekretär Hocker: Tag der Menschenrechte, der Freiheit und des Wohlstandes

Hannover. Der Tag der Deutschen Einheit ist für den Generalsekretär der FDP Niedersachsen, Gero Hocker, ein „Tag der Menschenrechte, der Freiheit und des Wohlstandes“. Aus Anlass des Feiertages würdigte er den Mut der friedlichen Revolutionäre in der damaligen DDR. „Die Deutsche Einheit wurde nur möglich, weil Millionen Menschen in den kalten Herbstmonaten des Jahres 1989 auf den Straßen friedlich und unter großer Gefahr für das eigene Leben einen staatlichen Unterdrückungs- und Bespitzelungsapparat zu Fall gebracht haben“, sagte er. Dem Sog der „freiheitlich und marktwirtschaftlich verfassten Gesellschaft der Bundesrepublik“ habe die DDR ohne Mauer und Stasi schließlich nicht widerstehen können.

Der FDP-Politiker erinnerte aber auch an die Politiker, die 1989 mit Weitsicht und Entschlossenheit handelten. Vor allem der damalige FDP-Außenminister Hans-Dietrich Genscher habe schnell erkannt, dass die „historische Gelegenheit zur Beendigung der deutschen Teilung nicht zögerlich angegangen werden darf, und mit den „2 plus 4“-Verhandlungen beherzt zugegriffen.“

Hocker, dessen Familie selbst durch den eisernen Vorhang getrennt war, betonte die Errungenschaft für die Deutschen durch die Einheit. „Für die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR gab es kein größeres Interesse, als wieder als ein Volk in Frieden und Freiheit zu leben“, sagte er. Auch heute sei diese Freiheit nicht selbstverständlich und müsse immer wieder erstritten werden. Er erinnerte daran, dass die DDR nicht nur Spreewaldgurken, Trabi und 'Erichs Lampenladen', sondern Stasi, Mauer, Hohenschönhausen und Bautzen, ‎Schießbefehl und Mangelwirtschaft sowie Zuteilung von Studienplätzen aufgrund der politischen Einstellung der Eltern war. „Gerade bei Diskussionen über Vorratsdatenspeicherung, TTIP und Flüchtlingspolitik sollten wir uns daran erinnern, dass ein Staat nicht in alle Lebensbereiche hineinregieren sollte, aber dort, wo er gefordert ist, funktionieren muss. Wir haben die Verantwortung, die Erinnerung an die jüngere deutsche Geschichte wachzuhalten. Es gilt, die Faszination der Freiheit, durch die Deutschland und Europa ihre Einheit gewannen, zu bewahren.“

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